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„Grenzen halfen nicht“ – Gedenkstättenfahrt nach Litauen und Lettland
Vom 14. bis 20. Mai 2026 nahmen 19 Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren an der sechstägigen Bildungs- und Erinnerungsfahrt „Grenzen halfen nicht“ nach Kaunas, Vilnius und Riga teil. Ziel des Projekts war es, junge Menschen für die Themen Holocaust, Antisemitismus, Diskriminierung und die Bedeutung demokratischer Werte zu sensibilisieren.
Im Mittelpunkt standen Besuche bedeutender Erinnerungsorte wie dem Ghetto Museum Kaunas, dem Staatlichen Jüdischen Museum Vilnius sowie dem Rigaer Ghetto Museum. Durch Führungen, interaktive Workshops und gemeinsame Reflexionsgespräche setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit der jüdischen Geschichte im Baltikum, den Verbrechen des NS-Regimes und den Folgen von Ausgrenzung und Verfolgung auseinander. Gemeinsame Gespräche und der Austausch persönlicher Eindrücke ermöglichten eine tiefere Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur, Menschenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung.
Ziel des Projekts war es, das historische Wissen der Jugendlichen zu erweitern, Empathie und Verantwortungsbewusstsein zu stärken sowie sie zu ermutigen, sich aktiv gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung einzusetzen. Durch die Begegnung mit historischen Orten und Bildungsprojekten wurden die Teilnehmenden motiviert, ihre Erfahrungen weiterzugeben und sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft einzubringen.
Für alle Beteiligten war „Grenzen halfen nicht“ eine eindrucksvolle und nachhaltige Erfahrung – ein Beispiel dafür, wie internationale Bildungsfahrten historisches Lernen, interkulturellen Austausch und demokratische Bildung miteinander verbinden.
Wann?
14. bis 20. Mai 2026
Wer?
19 Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren
